Mantrailing mit einem Puggle

Nasenarbeit mit einem Puggle

Mantrailing ist eine Hundesportart die den Hund geistig wie auch körperlich fordert.

 

Kernstück hierbei ist es, dass der Hund eine verschwundene Person wieder findet und er seine Nase dabei sehr gut einsetzten muss.

Was natürlich genau das Richtige für den Puggle ist. Typisch Beagle eben …. Nase nur am Boden…;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu benötigt man :

  1. Zuerst mal eine lange Leine, mindestens 5 m ( Schleppleine ) , aber nicht länger wie 10m.!Keine Flexileine!
  2. Ein passendes Geschirr in dem sich der Hund frei und ohne Einschränkung bewegen kann. ( Es gibt geeignete Trail-Geschirre die nicht beim "ziehen" dem Puglgle hoch an den Hals rutschen und dort abschnürren )
  3.  Als nächstes ein ´´super Leckerie´´ am besten Leberwurst, Fleischwurst oder ein anderen Jackpot , den es so nicht im Alttag gibt.
  4. Und zu guterletzt ein paar Kleidungsstücke der ´´Verschwundenen Person´´ , am beste eignen sich Stulpen oder abgeschnittene Socken (5 Stück), die, der Ziehlperson vor Beginn des Trails um sein Handgelenk stülpt damit sie den Geruch annehmen und eine Zippotüte in der dann einer der 5 Socken gelegt wird. 

Nun kann man den Trail beginnen.

Mantrailing sollte in kleinen Schritten aufgebaut werden, das heißt der erste Trail sollte nicht länger als höchstens 1 Minuten dauern und die Zielperson sollte nicht weiter als 20 m vom Hund entfernt sein. Am besten befindet sich der Hund im Auto in der Zeit wo sich die Zielperson versteckt. Die Person, die sich versteckt sollte etwa alle paar Meter einen Socken auf den Weg legen und mit den Fingern über den Boden Streichen, evtl Blätter vom Baum pflücken und am Weg verteilen, damit die ersten Trails nicht so schwer für das Puggelchen sind und er sich den ganzen Trail konzentrieren kann … … Zielperson ist versteckt …. …Jetz holt man den Hund aus dem Auto, lässt ihn ´´Sitz´´ machen und wartet bis er ruhig und unterordnungsbereit ist, erst dann sollte man beginnen.

Nun klickt man die Leine ans Geschirr. Die Schleppleine hältst man zu einer Schlaufe gewickelt in der linken Hand, und mit der rechten Hand kann man dem Hund Leine geben bzw. die Leine aufnehmen. Als nächstes lässt man den Hund an der Socke, die sich in der Zippotüte befindet schnuppern und gibt ihm nun das Kommando ´´Such´´… Puggelchen darf beim Mantrailing an der Leine Ziehen, das ist kein Problem( deswegen auch das extra Geschirr ).


Juhuuuu … jetzt geht es los, euer Hund wird anfangs noch nicht genau wissen was er tun soll, jetzt seid ihr an der Reihe im etwas zu helfen, und zwar kann man ihn auf die Socken am Weg aufmerksam machen … er wird aus Neugier daran riechen, vielleicht nimmt er den Socken auch mit, ist auch kein Problem, lasst ihn .. es kann auch vorkommen das er plötzlich wo anders hinläuft … korrigiert ihn anfangs noch und helft ihm ruhig die Zielperson zu finden .

Die Leine sollte dabei doch nie durchhängen. Das wichtigste ist, das Trailen sehr langsam zu steigern und nicht zu viel vom Hund zu verlangen, da es geistig für den Hund sehr anstrengend ist… und er sonst evtl den Spaß daran verliert.

Im laufe der Zeit könnt ihr dann langsam die Socken, die ihr sonst auf dem Weg verteilt habt, weg lassen… und langsam die Zeit und die Meter Entfernung steigern…

Man kann eigendlich schon recht früh mit dem Trailen anfangen,manche Hunde sind erst 13 Wochen, hier gilt aber, nicht überfordern und die Balance zwischen Ruhephasen und Auslastung zufinden.

Viel Spaß beim Trailen

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